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Park

                             Öffnungszeiten

 

April bis Oktober

November bis März

täglich 10.00 Uhr – 18.00 Uhr

täglich 10.30 Uhr – 16.00 Uhr

Tel. 03 36 38 / 79 97 – 97

Fax 03 36 38 / 79 97 – 99

 

                                  Bauwerke

 

 

Das Kanalsystem

 

Um den Transport des Kalksteins zu vereinfachen, wurde um 1800 in Rüdersdorf ein Kanalsystem gelegt, das die Kalksteinbrüche mit den natürlichen Wasserstraßen verband. Der Steinbruch wurde somit schiffbar gemacht und der Transport des Kalksteins erleichtert. Eindrucksvolle Portale betonen die Ingenieurleistungen.

 

 

 

 

Die Rumfordöfen

 

Die Rumfordöfen wurden nach ihrem Erfinder Graf von Rumford benannt und stellen die industrielle Revolution des Kalkbrennens zu Beginn des 19. Jahrhunderts dar. Revolutionär war, dass Torf und Kohle als Brennstoff genutzt werden konnte. Das Rumfordsche Prinzip trennte Kalkstein und Brennmaterial. Somit wurde ein kontinuierlicher Kalkbrennprozess ermöglicht.

 

 

Der Seilscheibenpfeiler

 

Der Seilscheibenpfeiler wurde 1871 erbaut. Er verband die Bruchsohle des Tagebaus technologisch mit der Bruchkante. Über eine 205 m lange schräge Ebene wurde ein Gleispaar in den Bruch geführt. Auf diesen liefen in Schlingen gehaltene Eisen-bahnwagen wechselseitig auf und ab. Sie wurden von Stahlseilen, die über Seilscheiben liefen, bewegt. Angetrieben wurde das System von einer 120 PS starken Dampfmaschine.

 

Die Schachtofenbatterie

 

Die Schachtofenbatterie mit ihren 18 Rüdersdorfer Öfen, ist ein einzigartiges Beispiel für den Übergang vom Jahrhunderte alten Handwerk des Kalkbrennens zur Industrieproduktion in großen Anlagen. Die Anlage wurde in nur sechs Jahren zwischen 1871 und 1877 gebaut. Heute ist die Anlage zwar stillgelegt, dafür bietet sie dem Besucher jedoch einen einmaligen Anblick. Historische Industrieästhetik.

 

Spazierengehen

 

Es muss nicht immer Bildung sein, und Bindung übrigens auch nicht. Sollten Sie also einfach mal frei und losgelöst von allem, bloß spazieren gehen wollen, sind Sie im Museumspark an der richtigen Adresse! Gegen einen eher formellen und moderaten Eintrittspreis von 5 Euro für Erwachsene und 3 Euro für Kinder, können Sie den Park auf eigene Faust erkunden. Und das braucht seine Zeit, denn es gilt 17 Hektar abzulaufen! Wer da mal an der einen oder anderen Stelle verharren möchte um die Ästhetik der einzelnen Baudenkmale auf sich wirken zu lassen, kommt mit einem Besuch kaum aus. Die geheimnisvoll anreizende Atmosphäre der Gebäude, wie zum Beispiel der Schachtofenbatterie, lassen einen in eine besinnliche und beinahe religiöse Stimmung verfallen. Lassen Sie sich von dieser Magie ergreifen und begeben Sie sich auf eine Reise, dessen Ziel nur Sie kennen. Skeptiker werden hier eines besseren belehrt.

park spazieren

 

Tiergehege
 

Neben den kalten und rauen Kalksteinen hat der Museumspark auch noch eine versteckt kuschelige Seite. In unserem parkeigenen Streichelzoo können Kinder und natürlich auch Erwachsene ganz nah an die Tiere herantreten und sie sogar mal anfassen. Die Esel, Ziegen und Ponys lassen sich gerne verwöhnen und auch mit der Hand füttern. Es handelt sich bei diesen Tieren übrigens ausschließlich um Arten, die die Bauern aus der Region sich halten konnten und die bei der landwirtschaftlichen Arbeit und dem Kalksteinabbau zum Einsatz kamen. Eine spannende Abwechslung für Kinder und Eltern, wenn der Kopf schon voll, es aber noch zu früh zu gehen ist.

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Lageplan