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Ausstellungen

 

Geologie erleben im Haus der Steine (Otto-Torell-Haus)

Otto Torell Haus

 

Dauerausstellung

Diese Ausstellung ist ein besonders wichtiger Bestandteil des Museumskonzepts zum Thema Geologie. Hier wird Ihnen die Möglichkeit geboten, die Sprache der Steine zu verstehen und damit im Buch der Erdgeschichte zu lesen, von welchem in Rüdersdorf insbesondere zwei Kapitel aufgeschlagen sind – die Muschelkalkzeit (vor ca. 240 bis ca. 230 Millionen Jahren) und die Eiszeit (vor ca. 300 000 bis vor ca. 15 000 Jahren).

Auf der einen Seite sind die Gesteine in der Ausstellung als Momentaufnahmen der Umwelt vergangener Zeiten, jeweils mit ihrem Klima, ihrer Verteilung von Land und Meer, ihrer Lebewelt sowie kurzzeitigen Ereignissen von Ablagerung und Abtragung veranschaulicht. Anderseits begreift man hier die Gesteine auch als Ergebnis millionenjähriger Prozesse.

Desweiteren wird der enge Zusammenhang zwischen den geologischen Voraussetzungen und der Abbautechnologie im Tagebau sowie der Nutzung des Gesteins vermittelt.

 

 

Die Heinitzstraße – damals und heute

Dauerausstellung im Otto-Torell-Haus

Heinitzstraße

Die Heinitstraße, an der der heutige Museumspark Rüdersdorf liegt, war mit Industrie und Siedlungsbebauung immer eine Straße zum Arbeiten und Wohnen.

Im Rahmen des Projektes „Kultur macht stark“ haben Kinder und Jugendliche erkundet, wie das Rüdersdorfer Leben in der Heinitzstraße war, als hier noch Wohnhäuser standen und die Baustoffindustrie ansässig war.

Im Museumscamp haben Peers und Peer-Teamer den Museumspark entdeckt und aus den Archiven und von Zeitzeugen viel Material zusammengetragen, das hier präsentiert wird.

Dies Ausstellung präsentiert Ergebnisse der Arbeit von über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Projekt „Museum macht stark“ 2015 / 2016

 

Jubitz-Stein-Erlebnis-Platz

Jubitz Stein

Dauerausstellung
Der Gedenkplatz ist eine Ehrung für den Geologen Herrn Prof. Dr. Karl Bernhard Jubitz.
Prof. Jubitz hat bis an sein Lebensende am 18. November 2007 für die Geologie als weltweit geschätzter Wissenschaftler an der Struktur Rüdersdorf gewirkt. Bei diesem “Gedenksteinpark” wird die Struktur der einzelnen Gesteinsschichten veranschaulicht. Es kommen einige der vielen unterschiedlichen Kalksteine auf Sie zu; Sie können sie von allen Seiten betrachten, sie anfassen und so kennenlernen und begreifen. Die Bestandteile des Steines, die Fossilien und die Sedimentstrukturen, z.B.: Schichtung. Nebenbei können Sie etwas über die Gesteinbildung und die Veränderungen nach der Ablagerung erfahren. Eine Attraktion, die auch in die geologischen Führungen und in die museumspädagogische Arbeit mit Schülern und Studenten einbezogen wird.

Wasser im Bau - Dauerausstellung

Wasser


Was macht Wasser im Bau?
Diese Frage verblüfft, vergegenwärtigt man sich, dass mehr als 10 000 Liter Wasser in Beton, Mörtel, Putz, Estrich und Anstrichen, alleine beim Bau eines Einfamilienhauses verbraucht werden! Obwohl die Verwendung von Wasser zu den Selbstverständlichkeiten des Bauens gehört, wird dessen Wichtigkeit von Laien oft kaum wahrgenommen und unterschätzt.
Die Ausstellung im Museumspark Rüdersdorf veranschaulicht die verschiedenen Rollen des Wassers im Bau. Dazu können Sie unter anderem historische Baumaschinen betrachten.
Das Wasser wird in all seinen Facetten Gezeigt: im Produktionsprozess von Baustoffen, bei der Herrichtung eines geeigneten Baugrundes oder in seinen Auswirkungen auf die Beschaffenheit und Qualität von Gebäuden. Somit werden nicht nur spezielle Zielgruppen angesprochen, sondern für jedermann gegenwärtige Fragen zum Thema „Wasser im Bau“ interessant gemacht.

 

Wohnen im Kalkbrennofen - Dauerausstellung

Wohnen im Brennofen

Nachdem die Rumfordöfen 1871 außer Betrieb gingen und die Wohnungen in Rüdersdorf knapp waren, wurde auch das Ofengewölbe des dreischürigen Rumfordofen bezogen. Es entstanden zwei kleine Wohnungen mit jeweils zwei Zimmern und einem Vorraum, der gleichzeitig als Küche diente. Das originale Mobiliar ist zwar leider nicht erhalten geblieben, doch können Sie bei uns eine nachgestellte Wohnungsausstattung von 1920 besichtigen. Die Wohnungen wurden bis in die 1970er Jahre genutzt. Sie sind die ältesten Formen staatlichen Wohnbaus, die in Rüdersdorf erhalten geblieben sind.