Nicht nur dabei, sondern mittendrin
Aufgaben und Ziele des Fördervereins

Am 19.6.1992 gründeten Bürger und Kommunalpolitiker der Gemeinde Rüdersdorf, Vertreter der deutschen Kalk- und Zementindustrie, Museumsfachleute und Architekten den Förderverein Museumspark Baustoffindustrie Rüdersdorf. Der Förderverein trägt im Vereinsregister des Amtsgerichts Strausberg die Nummer 452.
Der Förderverein machte das Projekt „Museumspark“ öffentlich bekannt, sammelte Spenden, gründete das Vorortbüro und initiierte und begleitete erste Projekte, wie die archäologischen Grabungen an den Kammeröfen und das erste Bildhauersymposium 1993.

Der Zweck des Fördervereins ist die allseitige Förderung des Museumsparks Baustoffindustrie Rüdersdorf, der sich seit 1994 in der Trägerschaft der Gemeinde Rüdersdorf befindet. Dazu gehören Ausstellungsprojekte, Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen, Forschungsarbeit und die Beschaffung finanzieller Mittel.
Seit 1992 sammelte der Förderverein mehr als 900.000 €, die zur Förderung des Museumsparks zweckgebunden verwendet wurden. Dazu gehört die inzwischen fast abgeschlossene Sicherung und Restaurierung der 17 Baudenkmale, die Unterstützung von Publikationen, der Ankauf bedeutender Publikationen, wie die gesammelten Schriften Benjamin Thompsons, des Grafen Rumford aus dem Jahr 1803 oder der Beschreibung der Kalkbrüche von Rüdersdorf von Thomas Philipp von der Hagen von 1785. Die Fördervorhaben werden jährlich für das Folgejahr diskutiert und beschlossen und ihr Verlauf kontrolliert. 1993 erhielt der Förderverein den Deutschen Preis für Denkmalschutz.

Der Förderverein unterstützt das Marketing des Museumsparks durch die Mitgliedschaft in dem Tourismusverein des Landkreises TMOL, wo er inzwischen auch im Vorstand vertreten ist. Das der Museumspark zu den nur 500 Museen von mehr als 5000 in der Bundesrepublik Deutschland gehört, die mehr als 50.000 Besucher jährlich zählen können, ist ohne die Unterstützung des Fördervereins nicht möglich.
Fördervereinsmitglieder tragen zur Bereicherung des Konzepts wesentlich bei. So gibt es die Sammlung historischer Baumaschinen, an deren Aufbau unsere Mitglieder Herr Thiels und Herr Möller nicht nur ideell und materiell arbeiten, sondern auch in ihrem Urlaub Maschinen restaurierend anzutreffen sind.


