Die Zukunft des Museumsparks

Umwelt/Freiraum
Durch den stärkeren Bedarf ab der Mitte des 19. Jahrhunderts veränderte der Kalksteinabbau das Landschaftsbild deutlich. Gleichzeitig wurden Steinbrüche und Betriebsanlagen Ausflugsziel für tausende Berliner.
Natur im Wandel

Geologie
Durch den Kalkabbau über Jahrhunderte ist in Rüdersdorf der größte geologische Aufschluss Norddeutschlands mit einer Länge von 4 km und einer Breite von 2 km entstanden. Der Muschelkalk enthält zahlreiche Fossilien und Minerale, unter anderem Versteinerungen von Saurierknochen und Haifischzähne.
Unsere heutige Eiszeittheorie wurde in Rüdersdorf von Otto Torell begründet. Wie kommen die Muscheln in die Steine

Ab nach Berlin
Der Großraum Berlin war und ist traditionell der Verbraucher des in Rüdersdorf abgebauten Kalksteins und des hier hergestellten Branntkalks und Zement.
Die Kalksteine finden sich als Fundamente unter dem gesamten alten Berlin und zum Teil auch in Fassaden. Negativabdruck der Stadt Berlin

Kunst
Die Formenwelt des Museumsparks entstand aus seiner ehemaligen Produktionsfunktion und seiner Funktion als Lebensraum und vermittelt eine sehr bewusste Haltung der Menschen zu ihrer Umwelt.
Sie erfahren einen neuen Erzählwert, der für Kultur und Kunst vielfältige Handlungsebenen bietet, z.B. bei der 6. Internationalen Sommerakademie der Akademie der Künste

Arbeit und Leben
Durch die Jahrhunderte war in Rüdersdorf eher das Fehlen geeigneter Arbeitskräfte als die Beschäftigungslosigkeit die Regel, trotzdem hatten Saisonkräfte Schwierigkeiten, Wohnraum zu finden.
Seit 1660 entstanden deshalb Kolonien an den Ortsrändern. In zwei Wohnungen bei den Rumfordöfen werden die Lebensumstände um 1920 gezeigt.Arbeits- und Sozialgeschichte

Industriedenkmale
In der historischen Landschaft des Museumsparks ist ein einzigartiges Ensemble von Produktions- und Verwaltungsbauten erhalten geblieben, das zu den bedeutendsten Industriedenkmalen Deutschlands zählt.Industriedenkmale


